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Vorarlberg, 01.07.2010
Entspannung am Arbeitsmarkt hält weiter an
Bundesweit hat die Zahl der Arbeitslosen um 16.850 oder 7,3% abgenommen. Die Abnahme betrifft erstmals alle Bundesländer, am stärksten die Steiermark (-16,9%), gefolgt von Salzburg
(-16,4%), Kärnten (-10,9%), Burgenland (-10,3%) und Oberösterreich (-9,4%). Auch in Vorarlberg liegt der Rückgang der Arbeitslosigkeit mit 8,2% über dem Bundesdurchschnitt. In Tirol hat sich die Arbeitslosigkeit um 7,3% reduziert, in Niederösterreich um 4,4% und in Wien mit 0,8%.
Erstmals hat sich die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen in allen Altergruppen reduziert.
Bei den unter 20-Jährigen sind in Vorarlberg aktuell um 15 Jugendliche (-4,2%), bei den jungen Menschen zwischen 20 und 25 Jahren um 87 (-6,5%) weniger arbeitslos vorgemerkt als im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen im Haupterwerbsalter (25 bis 50 Jahre) hat im Jahresabstand um 648 bzw. 9,7% abgenommen und in der Altersgruppe der über 50-Jährigen um 114 bzw. 5,3%.
Dass sich der Produktionssektor weiter deutlich erholt und sich diese Erholung nun weiterhin am Arbeitsmarkt niederschlägt, wird dadurch deutlich, dass die Arbeitslosenzahlen im Jahresabstand in den Hilfsberufen um 227 bzw. 11% zurückgegangen sind und auch in den Metall- und Elektroberufen 306 bzw. 25,8% deutlich weniger Arbeitslose registriert sind als im Vorjahr. In den Textilberufen sind um 117 bzw. 32,6% weniger Arbeitlose vorgemerkt, in den Verkehrsberufen 107 bzw. 27,4% und in den Bauberufen 79 bzw. 16,4% weniger. Auch im Fremdenverkehr ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 96 Personen bzw. 7,7% gesunken. Leicht angestiegen sind die Arbeitslosenzahlen im Gesundheitsbereich (+61 bzw. 23,3%) und bei den Büroberufen (+51 bzw. 3,6%).
Die Zahl der sofort verfügbaren Stellenangebote liegt Ende Juni 2010 mit 1.724 um 673 bzw. 64,0% über dem Niveau des Vorjahres. Deutlich mehr Jobangebote als im Vorjahr gibt es jetzt in den Fremdenverkehrsberufen (+134 bzw. + 98,5%), in den Metall- und Elektroberufen (+125 bzw. +62,8%) und auch in den Hilfsberufen (+82 bzw. +117,1%). Die Zahl der Stellenangebote konnte in allen Berufsbereichen erhöht werden bzw. ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben.
Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist gegenüber dem Vorjahr mit 221 (107 Burschen und 114 Mädchen) leicht rückläufig (-5 bzw. 2,2%). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 117 sofort verfügbare Ausbildungsplätze gegenüber, um 48 bzw. 29,1% weniger als im Juni 2009. Aber gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der insgesamt verfügbaren Ausbildungsplätze (mit den in den nächsten Monaten zu besetzenden) um 101 (+13,0%) auf 880 angestiegen.



